Therapie für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche brauchen einen eigenen therapeutischen Zugang.

Kinder sehen die Welt anders als Erwachsene.

Das löst manchmal Schwierigkeiten aus, auf die wir Erwachsenen nicht kommen würden – und es macht Lösungen möglich, auf die wir Erwachsenen auch nicht kommen würden…

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie erleben, verstehen und verarbeiten Belastungen anders. Deshalb zeigt sich seelischer Stress häufig auf eine Weise, die Erwachsene zunächst nicht mit einer psychischen Belastung in Verbindung bringen.

Jugendliche befinden sich in einer Lebensphase, in der Selbstständigkeit, Identität und Autonomie eine große Rolle spielen. Eine erfolgreiche Therapie berücksichtigt diese Entwicklung und begegnet jungen Menschen auf Augenhöhe. In dieser Phase kann Hypnotherapie sehr hilfreich sein, da sie selbstorganisatorisch ist und den Autonomiewünschen von Jugendlichen nicht entgegensteht.


Wann kann eine Therapie sinnvoll sein?

Eine psychotherapeutische Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen oder den Alltag deutlich beeinträchtigen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Ängste und Phobien
  • Schul- und Prüfungsängste
  • Schlafstörungen
  • Einnässen oder Einkoten
  • soziale Unsicherheiten
  • Ablösungskonflikte im Jugendalter
  • Belastungen nach einschneidenden Erlebnissen oder Traumafolgen

Traumatherapie

Belastende Erfahrungen können sich bei Kindern und Jugendlichen sehr unterschiedlich zeigen. Manche werden ängstlich oder ziehen sich zurück, andere reagieren mit Wut, Konzentrationsproblemen oder körperlichen Beschwerden.

In meiner Praxis spielt deshalb die traumatherapeutische Diagnostik und Behandlung auch für Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle.

Mehr über Traumafolgestörungen erfahren Sie auf den entsprechenden Themenseiten.

Entwicklungstrauma

Bindungstrauma

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)


Geburtstrauma

Belastende Erfahrungen können bereits rund um Schwangerschaft und Geburt entstehen.

Nicht jede schwierige Geburt führt zu einem Trauma. Wenn Eltern jedoch den Eindruck haben, dass die Geburt das Kind oder die Eltern bis heute belastet, kann eine traumatherapeutische Einschätzung sinnvoll sein.

Mehr zum Thema Geburtstrauma


Zusammenarbeit mit den Eltern

Gerade bei jüngeren Kindern sind Eltern wichtige Begleiter des therapeutischen Prozesses.

Je nach Alter des Kindes finden begleitende Elterngespräche statt. Sie helfen dabei, die Beschwerden besser zu verstehen und Veränderungen im Alltag zu unterstützen.

Jugendliche erhalten gleichzeitig einen geschützten therapeutischen Raum, in dem ihre Anliegen vertraulich besprochen werden können.


Therapeutische Methoden

Je nach Alter, Anliegen und therapeutischer Fragestellung kommen unterschiedliche wissenschaftlich fundierte Verfahren zum Einsatz. Für Kinder und Jugendliche kommen zusätzlich Ansätze aus dem TraumaPlay sowie mentalisierungsbasierte Ansätze zur Anwendung.

  • Hypnotherapie
  • EMDR
  • Narrative Expositionstherapie (NET)
  • Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT)

Mehr über die einzelnen Methoden


Wenn Sie sich Sorgen um die seelische Entwicklung Ihres Kindes oder Jugendlichen machen, berate ich Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Gemeinsam klären wir, welche Unterstützung sinnvoll ist und welcher therapeutische Weg zu Ihrem Kind passt.

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