„der Vorteil des Nachteils“  Johann Wittmann

„Man muss damit umgehen lernen, dass das Leben unsicher ist und darf sich dabei nicht einschüchtern lassen“ Stephen Joseph

Ich persönlich denke über (posttraumatisches) Wachstum gern in der Metapher der „Heldenreise“ nach Joseph Campbell nach.
„Der Held/die Heldin“ bekommt einen „Ruf“ -eine Aufgabe oder Herausforderung, die eine Zumutung darstellt. Sie muss sich aus der gewohnten Umgebung auf einen unbekannten „Weg“ machen. Auf diesem Weg trifft sie auf Herausforderungen, Begleiter, macht neue Erfahrungen, lernt neue Dinge. Sie bekommt Rat und/oder „Geschenke“. Sie begegnet irgendwann dem „Ungeheuer“ und muss es besiegen.
Danach aber kehrt die „Heldin“ zurück in ihr Dorf- oder in eine neue Gemeinschaft, in der sie ihr neues Wissen und Können der Gemeinschaft hilfreich zur Verfügung stellt.

Posttraumatisches Wachstum ist laut dem Psychologen Robert Tedeschi gekennzeichnet durch fünf Bereiche:

  • Intensivierung der Wertschätzung des Lebens
  • Intensivierung der persönlichen Beziehungen
  • Bewusstwerdung der eigenen Stärken
  • Entdeckung von neuen Möglichkeiten im Leben
  • Intensivierung des spirituellen Bewusstseins

Nun können wir schlecht einfach eine „Intensivierung der Wertschätzung des Lebens“ „machen“.
(aber wir können viel dafür tun, dass die Voraussetzungen dafür entstehen)

Ein besonderes Geschenk für den Weg der Heldin/des Helden ist der Kurs
„Lebendigkeit statt Perfektion“
(ein Kurs über 6 Termine basierend auf den Arbeiten von Joseph Campbell, Brene Brown, Barbara Sher, u.v.a.)

Freude, Ruhe, Kreativität erfahren, sich wohl fühlen, herausfinden, wer man selbst ist, Verbundenheit erleben, Grenzen setzen und Nähe zulassen lernen – das sind gute Voraussetzungen dafür, das Leben und eigene Beziehungen intensiver wahrzunehmen, eigene Stärken herauszufinden und neue Möglichkeiten zu finden.

Wir finden heraus, was wir brauchen, um uns „genug“ zu fühlen, indem wir beschämende Erfahrungen heilen, unrealistische Erwartungen gehen lassen und uns bewusst machen, wie wir die wichtigen Beziehungen in unserem Leben nähren und pflegen können – auch die Beziehung zu uns selbst

Herzstück des Kurses ist ein Kunst-Tagebuch, in dem die behandelten Themen kreativ bearbeitet werden.
Am Ende hat jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer ein ganz persönliches, selbst gestaltetes Buch in der Hand, in dem sich die wichtigen und stärkenden Erkenntnisse aus dem Kurs wiederfinden. Und das als „Schatz“ und konkret anfaßbares Werkzeug auch lange nach den 6 Kursterminen bestehen bleibt.

Keine Angst: Es sind dafür keine speziellen künstlerischen Fähigkeiten und keinerlei Vorerfahrung nötig

Inhalt:

  • Sich selbst Erlaubnis geben, das eigene Leben zu leben
  • Die eigene Kreativität entdecken und nutzen lernen
  • Die Menschen finden, die wirklich wichtig sind in unserem Leben
  • Mit Verletzlichkeit umgehen lernen
  • Herausfinden, wie wir unsere Gefühle wegschieben – und was uns stattdessen gut tut
  • Authentisch- sein entdecken
  • Wiederfinden, wer wir sind
  • Beschämende Erfahrungen aus der Vergangenheit heilen
  • Dankbarkeit und Freude wiederfinden
  • Vertrauen in uns entwickeln

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